Das Umsetzungsproblem

Fast jeder kennt das Phänomen: Ziele werden gesetzt, Vorgaben gemacht, Veränderungen eingeführt, etwas wird entschieden, klar und deutlich proklamiert, vielleicht sogar noch mutig angepackt … und enttäuscht dann bei der Umsetzung. Viel Energie und Zeit gehen so verloren. Wettbewerbsvorteile können nicht entstehen, Strategien kaum ihre Wirkung entfalten.

Nicht nur bei den großen – explizit als "Change Management" oder KVP ausgewiesenen Projekten. Auch tagtägliche Führungsarbeit, die täglichen kleinen Veränderungen haben es im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Die Umsetzungsschwächen bei den täglichen, permanenten und kleinen Veränderungen (die oft gar nicht unbedingt offensichtlich sind) wirken sich meist stark und weitreichend aus. Und gerade diese kleinen, alltäglichen Veränderungen greifen dazu ja meist noch in die großen Change Projekte zusätzlich (mit vernetzter Wirkung!) ein.

An fehlender, mangelhafter oder auch nur schleppender Umsetzung scheitern auch die besten Ideen, die klügsten Management-Philosophien und Strategien und die solidesten Konzepte.



Die effiziente und nachhaltige Umsetzung für wichtige Veränderungen anzupacken sowie die Umsetzungsstärke im Unternehmen grundsätzlich zu verbessern lohnt sich, ist aber nicht ganz einfach.

Die Lösung liegt nicht auf der Hand. Unsere Praxiserfahrungen und Forschungsergebnisse zeigen vielmehr: Wahre Umsetzungsstärke hängt nicht allein an der Willenskraft oder an der Qualifikation einzelner Personen. Vielmehr ist es das „Betriebssystem“, bestehend aus Führung, Steuerungs- und Managementsystem(en), Unternehmenskultur, Organisation u.v.m, das entscheidend dazu beiträgt, dass Unternehmen zielgerichtet, effektiv, dynamisch und flexibel dauerhaft im Markt reüssieren.